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22.02.2017

20 Jahre Diakonie- und Sozialstation Schönbuchlichtung

Vor 20 Jahren haben sich die Krankenpflegevereine Altdorf, Hildrizhausen, Holzgerlingen und Weil im Schönbuch

zu einer zentralen Einrichtung mit der Bezeichnung Diakonie- und Sozialstation Schönbuchlichtung unter dem Dach der Evangelischen Kirchengemeinde Holzgerlingen zusammengeschlossen. Grundlage war der am 13.12.1996 zwischen den Krankenpflegevereinen sowie den Kirchengemeinden und den Kommunen Schönbuchlichtung abgeschlossene Diakoniestationsvertrag.

Unsere Diakonie- und Sozialstation Schönbuchlichtung bietet eine umfassende ambulante pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung und Beratung an. Das sehr gut ausgebildete Pflegepersonal erbringt eine hochqualifizierte Arbeit. Ganz im Sinne des christlichen Leitbildes der Station kümmern sich die Pflegekräfte nicht nur um die körperlichen Gebrechen, sondern auch um die seelischen und sozialen Nöte der Patienten und deren Angehörigen.

Zwischenzeitlich versorgen rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weit mehr als 300 Patienten im gesamten Stationsgebiet. Um ihre Einsatzorte zu erreichen, können sie auf 26 Fahrzeuge zurückgreifen. Derzeit sorgen 7 ehrenamtliche Fahrzeugbetreuer dafür, dass die Pflegekräfte immer auf ein fahrbereites Auto zugreifen können.

Wie viele andere Bereiche muss auch unsere Station mit stets steigender Bürokratie fertig werden. So mussten wir auch auf der finanziellen Seite manche Höhen und Tiefen durchlaufen. Durch ständige Optimierung von Betriebsabläufen bei der Dokumentation und in der Verwaltung ist es mit großer Unterstützung des Personals gelungen, aktuell eine ordentliche finanzielle Basis zu schaffen. Sehr dankbar sind wir dafür, dass die bürgerlichen Gemeinden und die Kirchengemeinden eingesprungen sind und in schwierigen Jahren die entstandenen Defizite übernommen haben.  

Eine wichtige Stütze für uns sind auch die örtlichen Krankenpflegevereine. Denn mit ihren Finanzmitteln stellen die sicher, dass unser Personal keine Pflege nach der Stoppuhr machen muss, sondern ausreichend Zeit für das Gespräch mit den Kranken oder deren Angehörigen hat. Diese Finanzmittel können die Krankenpflegevereine aber nur dann aufbringen, wenn sie sich auf einen stabilen Mitgliederstamm stützen können. Deshalb hoffen und wünschen wir, dass sie auch in Zukunft immer wieder neue Mitglieder gewinnen können.

Die Diakonie- und Sozialstation ist in den vergangenen Jahren zu einer stabilen Einheit zusammengewachsen. Dies wurde bei der Jubiläumsfeier offenbar, die am 29. Januar 2017 stattfand. Diese Feier begann mit einem Gottesdienst, dem sich im Johannes-Brenz-Haus der Festakt anschloss.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, Pfarrer Traugott Meßner haben Geschäftsführer Manfred Brodbeck und Pflegedienstleiterin Ines von Pupka-Lipinski die bisherige Entwicklung und die gegenwärtige Situation dargestellt.

Es folgten Grußworte vom Holzgerlinger Bürgermeister Wilfried Dölker für die bürgerlichen Gemeinden und von Pfarrer Götz Krusemarck aus Breitenstein und Neuweiler für die Kirchengemeinden und die Krankenpflegevereine. Übereinstimmend haben Sie in ihren Grußworten die große Bedeutung der gemeinsamen Einrichtung für unsere Bevölkerung herausgestellt und gewürdigt.

Die Schülerin Maja Frirdich, Mitglied im Bundesjugendorchester  und Frau Albert haben mit ihrer musikalischen Umrahmung dem Jubiläum eine feierliche Stimmung verliehen. Im Anschluss bestand für die Festgäste ausreichend Gelegenheit, Erinnerungen, Erfahrungen und Eindrücke auszutauschen.

Autor/Autorin: Manfrad Brodbeck

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Es kommt die Zeit, da werde ich meinen Geist ausgießen über alle Menschen.

Joel 3,1